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Carlsson startet wieder auf der härtesten Rennstrecke der Welt: dem Nürburgring mit seiner berüchtigten Nordschleife. Beim 37. ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen wird sich das Team von Carlsson Racing vom 21. bis 24. Mai 2009 einmal mehr in der „Grünen Hölle“ beweisen.

Auf 25,359 Kilometern vereint die Nordschleife 33 Links- und 40 Rechtskurven, Sprunghügel, lange Beschleunigungsgeraden und unterschiedlich griffige Fahrbahnbeläge. Diese Vielzahl an Schikanen macht es den Fahrern unmöglich, die gesamte Stecke genau im Gedächtnis zu behalten. Weil die Strecke so ungemein anspruchsvoll ist, hat sie sich den ehrfürchtigen Beinamen „Grüne Hölle“ verdient. Die Nordschleife verlangt den Mut und das fahrerische Können der Piloten und die absolute Zuverlässigkeit der Rennfahrzeuge.

Gerade das 24-Stunden-Rennen bedeutet höchste Belastung fürs jedes einzelne Bauteil der Fahrzeuge. Carlsson Racing startet das fünfte Jahr in Folge mit dem CK35 RS auf Basis des Mercedes-Benz SLK in der Hubraumklasse SP6 für 3000 bis 3500 Kubikzentimeter. Mit der Startnummer 61 kämpfen Teamchef Rainer Brückner und sein internationales Fahrerteam Wolfgang Kudrass (Deutschland), Peter Venn (Großbritannien), Yasushi Kikuchi (Japan) und Pete Cate (Großbritannien) um jeden Meter. Beim Zieleinlauf am Sonntag, 24. Mai, um 16 Uhr werden die Runden nach 24 aufreibenden Stunden Rennen gezählt.

Das Racingteam von Carlsson blickt jedoch nicht allein auf die Endwertung des Rennens. Die Erfahrungen aus der 24-stündigen Dauerbelastung fließen direkt in die Fahrzeugentwicklung ein. So bringt Carlsson – vom Kraftfahrtbundesamt als eigenständiger Fahrzeughersteller anerkannt – Rennsporttechnik unmittelbar auf die Straße.

Text and Pictures : Carlsson

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